Informationen für den gesamten Thüringer Sport (Stand: 26. November 2021)

Thüringen hat nochmals Corona-Verschärfungen beschlossen – diese betreffen auch den Sport. 

Daraufhin hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport am 26. November 2021 eine aktualisierte Allgemeinverfügung erlassen. Hier sind auch die neuen Thüringer Verschärfungen für den organisierten Sport umgesetzt (siehe Nummer 7). Diese Regelungen gelten ab sofort und sind im Zusammenhang mit der verschärften Thüringer Infektionsschutzverordnung zu sehen, hier wird etwa die Art der Testung definiert (§2 Absatz 2). 

Im Einzelnen gilt für den organisierten Sportbetrieb:

 

2G (Nachweis des entsprechenden Status: Geimpft oder Genesen):

  • für alle Erwachsenen, die im Amateurbereich im Freien am Trainings- und Wettkampbetrieb des organisierten Sports teilnehmen

 

2G+ (Nachweis des entsprechenden Status: Geimpft oder Genesen und Nachweis eines negativen Testergebnisses auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 per Antigenschnelltest/ 24 Stunden gültig; PCR-Tests/ 48 Stunden; Test mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren/ 24 Stunden)

  • für alle Erwachsenen, die im Amateurbereich in geschlossenen Räumen am Trainings- und Wettkampbetrieb des organisierten Sports teilnehmen

 

Was gilt als Selbsttest?

Es zählt ein in Deutschland zertifizierter Antigenschnelltest zur Eigenanwendung durch medizinische Laien. Im Fall der Durchführung eines Selbsttests muss dieser durch die sich selbst testende Person vor Ort unter Beobachtung von Mitarbeitern oder von beauftragten Personen von Einrichtungen, Veranstaltern, anbietenden Personen oder Dienstleistern durchgeführt werden.

 

3G (Nachweis des entsprechenden Status: Geimpft, Genesen oder Getestet per Antigenschnelltest/ 24 Stunden gültig; PCR-Tests/ 48 Stunden; Test mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren/ 24 Stunden):

  • Kinder und Jugendliche in Training und Wettkampf, die bereits eingeschult worden sind, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und an regelmäßigen Schultests teilnehmen, diese gelten als  Testnachweis.
  • Kinder und Jugendliche ohne Schultestnachweis müssen einen entsprechend anderen 3G-Nachweis erbringen.
  • Berufssportler, Profisportler, Kaderathleten des Bundes und des Landes der olympischen, paralympischen, deaflypischen und nicht olympischen Sportarten sowie Kaderathleten des Bundes und des Landes von Special Olympics Deutschland,
  • Personen, die aufgrund eines ärztlichen Attestes in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten, hier gilt kein Selbsttest, sondern nur ein offizieller Antigenschnelltest durch einen infektionsschutzrechtlich befugten Dritten mittels Point-of-Care-Test (PoC-Test) oder einem vergleichbaren Test 

 

Kein Nachweis erforderlich:

  • Kinder, die noch nicht eingeschult worden sind; Vollendung sechstes Lebensjahr und keine Covid-19-Symptome haben

Stets verpflichtend ist ein Infektionsschutzkonzept sowie Kontaktpersonennachverfolgung.

 

Was gilt am Arbeitsplatz?

Grundsätzlich gilt nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§ 28b Abs. 1 und 3) am Arbeitsplatz die Pflicht zum 3G-Nachweis. Das bedeutet konkret, dass auch in Einrichtungen des organisierten Sportbetriebs tätige Personen eine Vorlagepflicht für einen 3G-Nachweis haben, bevor sie die Einrichtung betreten oder die Angebote durchführen. Nach Ansicht des LSB fallen hierunter auch Übungsleiter als sonstige oder beauftragte Personen im Sinne des §14 Thüringer Infektionsschutzverordnung, die korrekte Auslegung läuft noch. Wir verweisen hierbei auf den Gesundheitsschutz als Priorität und empfehlen daher ebenfalls das 2G-Prinzip.

Als Test gelten maximal 24 Stunden alte Schnelltests durch Testzentren oder Arztpraxen, Schnelltests durch entsprechend geschultem Personal des Arbeitgebers oder vor Ort unter autorisierter Aufsicht durchgeführte Tests. Ein PCR-Test darf laut BMAS 48 Stunden zurückliegen.

 

Schwimmhallen und Bäder sind laut Thüringer Infektionsschutzverordnung (§30) geschlossen.

Ausnahmen:

  • medizinisch notwendige Angebote der Rehabilitation
  • schulische Nutzung für den Schulsport
  • Trainings- und Wettkampfbetrieb von Berufssportlern, Profisportvereinen sowie Kaderathleten des Bundes und des Landes der olympischen, paralympischen, deaflympischen und nichtolympischen Sportarten sowie Kaderathleten des Bundes und des Landes von Special Olympics Deutschland
  • Trainings- und Wettkampfbetriebs im organisierten Sport von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,

 

Sportveranstaltungen mit Zuschauern werden wie bisher in der Sonderverordnung geregelt - allgemeine Regelungen für öffentliche Veranstaltungen (innen: 2G, max. 500 Personen - ab 50 Personen 2G-Plus; außen: 2G, max. 1.000 Personen), darunter fällt auch die Elternbegleitung bei Kindersportwettkämpfen.

 

Allgemeinverfügung TMBJS

Aktuelle allg. Regelungen Thüringen

Thüringer Infektionsschutzverordnung

 

FAQ zu allen wichtigen Fragen gibt es auf der Webseite des Landssportbundes Thüringen  

 

Die TTV-Geschäftsstelle ist weiterhin besetzt

Unsere Geschäftsstelle in Erfurt ist weiterhin täglich besetzt, um die Vereine bei Fragen und wichtigen Anliegen zu unterstützen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Geschäftsstelle bis auf weiteres für den Besucherverkehr geschlossen ist. Wichtige Belange werden wir via E-Mail und Telefon bearbeiten.

Unsere Mitarbeiter sind montags bis freitags von 07.30 - 16.00 Uhr, freitags bis 15.00 Uhr per E-Mail und Telefon unter 0361/3455605 erreichbar.

 

 

Informationen für den gesamten Thüringer Sport (Stand: 01. Juni 2021)

 

Im organisierten Thüringer Vereinssport werden im Juni angesichts der weithin gefallenen Infektionszahlen deutliche Lockerungen möglich. Sie werden mit der geänderten Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung mit Wirkung ab 2. Juni 2021 in Kraft gesetzt.

Dazu erklärt Sportminister Helmut Holter: „Das Infektionsgeschehen verringert sich derzeit stetig und in manchen Kreisen auch rapide. Endlich können wir also auch die Stufe Grün wieder in den Blick nehmen, auch im Sport. In manchen Kreisen wird es noch dauern, aber erste Kreise haben schon die erforderlichen Inzidenzwerte erreicht, um ab Anfang Juni in Stufe Grün zu wechseln. Eines möchte ich aber deutlich machen: Die Pandemie ist damit nicht vorbei. Der vorbeugende Infektionsschutz und das TINA-Prinzip bleiben in Kraft, und alle sind weiter aufgefordert, durch ihr Verhalten mit dazu beizutragen, dass Infektionen vermieden werden.“

Der Geschäftsführer des Landessportbunds Thomas Zirkel erklärt: „Die Lockerungen in der neuen Verordnung sind für den organisierten Sport ein großer und erfreulicher Schritt. Darauf mussten wir sieben Monate warten, damit sich die 350.000 Mitglieder der Thüringer Sportvereine wieder gemeinsam und unter qualifizierter Anleitung bewegen zu können. Besonders freut uns, dass die behördlichen Auflagen dabei recht überschaubar und damit praktikabel in der Umsetzung sind“, dankt LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel dem Sportministerium und verweist auf eine immer höhere Zahl an Regionen, in denen Sport im Normalzustand aufgrund niedriger Inzidenzen wieder erlaubt sein wird.

 

Die Lockerungen sind abhängig von der Inzidenz im jeweiligen Kreis:

  • Bei Unterschreitung der Grenze 100 ist Sport für Gruppen von bis zu 20 Personen im Freien möglich. Diese Zahl kann für Sportarten wie z.B. Fußball, in denen der Wettkampf zweier Mannschaften eine höhere Gruppengröße erfordert, überschritten werden.
  • Hallensport wird bei Unterschreitung der Grenze 50 möglich. Es besteht beim Hallensport Testpflicht für Sportlerinnen und Sportler, wie auch für Trainerinnen und Trainer. Ausnahmen davon bestehen für Schülerinnen und Schüler.
  • Bei Unterschreitung der Grenze 35 ist Sport ohne größere Einschränkungen möglich. Die Regelungen des vorbeugenden Infektionsschutzes entsprechend §48 Thür-SARS-Cov-2-KiJuSSp-VO bleiben in Kraft.

 

Details wie auch die Regelung zum Umgang mit Zuschauerinnen und Zuschauern in der schematischen Dartellung.

Im Übrigen gelten die amtlichen Festlegungen.

Die Regelungen gelten für den organisierten Vereinssport im Amateurbereich. Ggf. abweichende Regelungen für kommerzielle Sportangebote und den Freizeitsport sind möglich; weitergehende Ausnahmen bestehen für Leistungs- und Profisport entsprechend der bisherigen Regelungen.

Die Zählweise ist wie folgt und aus anderen Bereichen bekannt: Unterschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt an fünf aufeinander folgenden Werktagen den entsprechenden Inzidenzwert, so können ab dem übernächsten Tag die Regelungen in Kraft treten. Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen den entsprechenden Inzidenzwert so treten ab dem übernächsten Tag die Regelungen außer Kraft.

Informationen für den gesamten Thüringer Sport (Stand: 01. März 2021)

 

Sportbetrieb derzeit weiterhin ausgesetzt – komplexe Verordnungslage

Seit dem 15. Februar gilt (vorerst bis zum 30. Juli 2021) eine neue Corona-Verordnung für Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Schule und Sport (Sportverordnung). Diese regelt in den §§ 48 bis 51 wann und in welcher Form Sport erlaubt ist. Die Sportverordnung arbeitet mit einem Ampelsystem, das allerdings noch nicht wirkt. Denn: Aktuell wird die Sportverordnung noch von der „Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“ (Sonderverordnung) verdrängt.

Heißt, auch wenn mancher Orts die Ampel laut Inzidenzwert eigentlich schon auf Gelb oder gar Grün stehen würde, sind keine Lockerungen erlaubt. Für den organisierten Sport bedeutet dies, dass bis mindestens 15. März nur Individualsport unter freiem Himmel ohne Körperkontakt allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet ist. Davon gibt es weiterhin Ausnahmen, insbesondere für den olympischen Kader- und den Profisport.

Wird dieser Vorbehalt der Sonderverordnung zum 16. März oder später aufgehoben oder gelockert, kommt eine weitere Regelung in Form der Thüringer Grundverordnung ins Spiel. Diese Grundverordnung regelt dann wiederum, dass für den organisierten Sport die Sportverordnung gilt mit den darin definierten drei Ampelphasen. Bei der Beurteilung, was erlaubt ist und was nicht, gelten für den Sport somit aktuell drei Regelungen: die Sonderverordnung zur Eindämmung, die Grundverordnung und die Sportverordnung.

 

LSB erwartet Klarheit und Aussichten zu einer schrittweisen Öffnung

Auch wenn aktuell leider noch keine Entspannung bzw. positive Entwicklung hinsichtlich der nach wie vor hohen Infektionszahlen in Thüringen abzusehen ist. Der Landessportbund Thüringen verfolgt gegenüber der Politik konsequent und im Namen aller Mitglieder und Mitgliedsorganisationen das Ziel, schnellstmöglich den Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Hierzu ist der Landessportbund Thüringen in ständigem Kontakt mit der Landespolitik, speziell dem Thüringer Sportministerium, um gemeinsam abzustimmen, mit welchen verantwortungsbewussten ersten Lockerungen zu starten wäre und dabei gleichzeitig so behutsam vorzugehen, dass kein dritter Lockdown droht. Diesen würde der Sport nicht ohne größere Schäden überstehen.

Bei diesen Abstimmungen sieht der Landessportbund zunächst eine Priorisierung beim Kinder- und Jugendsport. Dem gesundheitlichen und psychosozialen Nachteilen des Sport- und Bewegungsmangels der Kinder und Jugendlichen ist in besonderer Weise entgegenzutreten. Zudem könnte der organisierten Kinder- und Jugendsport einen wichtigen Beitrag dabei leisten, den derzeit sehr häufig ausfallenden Schulsport zu kompensieren. Auch sollte der organisierte Sport in festen Kleingruppen im Freien möglich sein, zumal inzwischen gesichert scheint, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion im Außenbereich unter Einhaltung des Mindestabstandes sehr gering ist. 

Der Landessportbund Thüringen wird in den Gesprächen mit dem Ministerium und der Politik auch nicht müde, immer wieder zu betonen, welchen besonderen Beitrag der Vereinssport zur Bewältigung der gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie leisten kann und dass die positiven gesellschaftlichen und gesundheitsfördernden Wirkungen des Sports im Verein in der bisherigen politischen Corona-Diskussion nicht ausreichend gewürdigt wurden. Die WHO hat im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Pandemie mehrfach auf die hohe Bedeutung eines gesunden Lebensstils einschließlich regelmäßiger Sportaktivität hingewiesen. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) fordert ebenso einen zügigen Einstieg in den Vereinsbetrieb. So begrüßt der LSB Thüringen den Beschluss der Konferenz der Sportminister/innen (SMK), der eine deutliche Empfehlung eines stufenweisen Wiedereinstiegs in den Sport an die Konferenz der Ministerpräsident/innen richtet.

Der Landessportbund Thüringen geht davon aus, dass dieser SMK-Beschluss auch die Erwartungen hinsichtlich einer Öffnungsperspektive auf Bundes-, als auch auf Landesebene unterstützt. Denn auch wenn der LSB keine Forderungen bezüglich des Zeitpunkts der Lockerungen stellt, steht die Überzeugung, dass es langfristiger Planungen und mittelfristiger Perspektiven bedarf, an denen sich die rund 3.350 Thüringer Sportvereine orientieren können. Diese sind derzeit leider nicht erkennbar, noch im März erwartet der LSB mehr Klarheit in dieser Frage.

 

Unterstützung der Sportvereine

Gleichzeitig unterstützt die Landespolitik den Thüringer Sport auch in diesen herausfordernden Zeiten und hat durch den Landtag im Februar ein Corona-Hilfspaket verabschiedet, das Förderungen in allen Bereichen des organisierten Vereinssports vorsieht. Besonders begrüßt der LSB dabei das neue Programm zur Förderung von Sportgeräten, -materialien und digitaler Technik mit einem Gesamtvolumen von drei Millionen Euro. Es war wichtig, dass bei den Unterstützungsleistungen der Politik auch der Breitensport bedacht wird. Die Antragstellung wird abermals über die GfAW erfolgen und der LSB wird wieder seine Unterstützung dabei zusichern.

Auch der LSB hat in den vergangenen Wochen mit der Initiative #hauptsacheMuskelkater verschiedene Unterstützungsleistungen für die Thüringer Sportvereine zur Erstellung alternativer Sportangebote auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch das schnelle zur Verfügung stellen des kostenfreies Videokonferenz-System BigBlueButton für die Mitgliedsorganisationen. Derzeit wird geprüft, inwieweit der LSB auch ein Abstimmungstool für digitale Mitgliederversammlungen bereitstellen kann und eine App zur Registrierung von Teilnehmenden zur Kontaktnachverfolgung wird getestet. Inwieweit auch der Einsatz von Schnelltests für die Vereine eine Option auf dem Weg zurück in den Trainings- und Wettkampfsport sein kann, wird zudem ebenfalls geprüft. Der LSB wird die Thüringer Sportfamilie auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Rückkehr in den Sportbetrieb bestmöglich unterstützen.

 
Informationen für den gesamten Thüringer Sport (Stand: 02. November 2020)

Ergänzend zu den Bestimmungen der Thüringer Grundverordnung (ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO) und der Verordnung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport  (ThürSARS-CoV-2-KiSSP-VO) vom 31. Oktober 2020 sieht die Thüringer Sonderverordnung ab dem 02. November 2020 folgende außerordentliche Maßnahmen für den organisierten Sport in Thüringen vor (§ 6, Absatz 3): 

  • Der Freizeitsport sowie der organisierte Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und nicht öffentlichen Sportanlagen sowie unter freiem Himmel außerhalb von Sportanlagen sind untersagt.
  • Weiterhin kann Individualsport ohne Körperkontakt (insbesondere Reiten, Tennis, Golf, Leichtathletik, Schießsport und Radsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts) betrieben werden, ebenso wie der Sport- und Schwimmunterricht in den Schulen.
  • Der Trainings- und Wettkampfbetrieb von Profisportvereinen sowie von olympischen und paralympischen Kaderathleten (Olympiakader, Perspektivkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Spitzenkader des Deutschen Behindertensportverbandes) ist nach Maßgabe der Infektionsschutzkonzepte erlaubt.
  • Sportveranstaltungen mit Zuschauern sind untersagt.

Oberste Prämisse ist die Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

 

Ergänzend zu den neuen Thüringer Verordnungen und deren Auswirkungen auf den organisierten Sport, hat der Landessportbund Thüringen seine Handlungsempfehlungen an die Thüringer Sportvereine überarbeitet. Damit wird den Sportvereinen dabei wieder Unterstützung und Orientierung gegeben. Die Empfehlung enthält folgende Punkte:

  • Grundsätzliche Regelungen
  • Regelungen im Stufenplan (Ampelsystem)
  • Muster Infektionsschutzkonzept
  • Muster Verhaltens- und Hygieneregeln
  • Muster Anwesenheitsliste Teilnehmer*innen
  • Muster Corona-Risiko-Fragebogen
  • Muster Corona-Datenschutzinformation

Handlungsempfehlungen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs in Thüringen (15.09.2020)

 

 

Leitplanken und Übergangsregelungen für Vereine

Der Deutsche Olympische Sportbund hat 10 Leitplanken zum vereinsbasierten Sporttreiben  veröffentlicht. Diese Leitplanken dienen den Dachsportverbänden als Grundlage zur Erarbeitung indiviueller Übergangsregelungen. Der Deutsche Turner-Bund hat in Zusammenarbeit mit seinen Landesturnverbänden folgende folgende Arbeitshilfen erstellt, mit denen die Wiederaufnahme des Vereinssports gelingen soll. Die beinhalteten Maßnahmen können den örtlichen Behörden als Entscheidungshilfe im Gespräch mit den Vereinen dienen. 

Die DTB-Abteilungen haben am 14.07.2020 eine situationsgemäße Überprüfung und Aktualisierung der DTB-Organisations- und Handlungshinweise vorgenommen, die nun auf der DTB-Homepage im Corona-Dossier veröffentlicht wurden:

Organisationshilfe zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben (neu 14.07.2020)
DTB Empfehlungen Bildungsmaßnahmen (neu: 14.07.2020)
DTB Empfehlungen Musik und Spielmannswesen (neu: 14.07.2020)
DTB Empfehlungen Fitness- und Gesundheitssport (neu: 14.07.2020)
DTB Empfehlungen DTB-Sportarten (neu: 14.07.2020)
DTB Empfehlungen Kinderturnen (neu: 14.07.2020)
DTB Empfehlungen Wettkämpfe (neu: 14.07.2020)
Trampolinspezifische ergänzende Handlungshinweise (Stand: 14.05.2020)
Orientierungslaufspezifische ergänzende Handlungshinweise (Stand: 16.06.2020)
 

Weitere Arbeitshilfen und Informationen zur Öffnung der Sporträume hat der Deutsche Turner-Bund HIER zusammengefasst.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu den aktuellen Organisationshilfen sind auf der Homepage des DTB zu finden.

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut
Thüringer Gesundheitsministerium
Deutscher Olympischer Sportbund
Deutscher Turner-Bund

 

 

Keine Veranstaltungen bis vorerst 6. November 2020.

Aufgrund der aktuell stark steigenden Zahl an Infektionen mit dem Corona-Virus hat das Präsidium des Thüringer Turnverbandes entschieden, Lehrgangsmaßnahmen, Wettkämpfe und Tagungen, die bis zum 6. November 2020 in Präsenz geplant sind, abzusagen. Diese Entscheidung folgt auch den Appellen aus der Politik, nicht notwendige soziale Kontakte zu vermeiden und das Risikopotenzial im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten zu reduzieren.

Trotz vollumfänglicher und bereits erfolgreich erprobter Hygienekonzepte ist nicht auszuschließen, dass es in Kontaktsituationen, die sich im Rahmen von Lehrgängen und Tagungen ergeben können, zu einer Übertragung des Virus kommt. Da der TTV es für wichtig hält, den Sportbetrieb in den Vereinen vor Ort aufrechterhalten zu können, sollen Veranstaltungen des Verbandes nicht zu einer möglichen Streuung des Coronavirus in die Vereine beitragen.

Wie es nach dem 6. November 2020 weitergeht, wird das TTV-Präsidium unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklungen zeitnah entscheiden.